Diplomarbeit

Mobile Dienste und intelligente Middleware am Beispiel eines Virtuellen Stadtportals


Kontext der Diplomarbeit:

Im Forschungsprojekt FORSOFT II wird die effiziente Entwicklung von Diensten für mobile Endgeräte untersucht. Dazu wird ein Prototyp mit kontext-sensitiven Stadtinformationsdiensten aufgebaut. Dieses Virtuelle Stadtportal ist über verschiedene digitale Funknetze erreichbar. An Eingangsstraßen wird Information von lokalen WLAN Sendern in Fahrzeuge übertragen. Informationen von allgemeinem Interesse werden mittels digitalem Broadcast (DVB) verteilt. Spezielle Anfragen werden über WLAN Access Points oder GSM/UMTS Verbindungen vom Virtual City Portal (VCP) Server beantwortet. Je nach tolerierbarer Verzögerung können für die Antwort ebenfalls verschiedene Netze genutzt werden. Zusätzlich ist der dezentrale Informationsaustausch per WLAN zwischen Fahrzeugen und anderen mobilen Nutzern möglich.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen der zu vergebenden Diplomarbeiten sind vielfältige Aufgabenstellungen zu bearbeiten. Für die optimierte Nutzung der verschiedenen Netze ist ein adaptives Kommunikationssystem notwendig. Die im Netz verfügbaren Informationen, beispielsweise von lokalen WLAN Informationsverteilknoten, werden von einer intelligenten Middleware hinsichtlich ihrer Relevanz bewertet. Sie werden in einem Informationscache zwischengespeichert bis sie entweder dem Anwender situationsbezogen mitgeteilt oder von diesem angefragt werden. Im Rahmen des Projektes ist eine Infrastruktur entstanden, auf denen die Diplomarbeiten aufsetzen. Dazu zählt eine Java-basierte Diensteplattform mit OSGi Framework und eigener Diensteoberfläche auf Client-Seite, Middleware-Komponenten mit Service Discovery (SLP) und Informationsmanagement Funktionalität sowie Ad Hoc Routing und Multicast Algorithmen. Die Themenstellungen der zu vergebenden Diplomarbeiten beziehen sich auf die Realisierung eines intelligenten Informationscaching, der Entwicklung von Beispieldiensten sowie auf die Integration und das Zusammenspiel der Systemkomponenten mittels Komponentensteuerungsagenten.

Ziele:

Voraussetzungen:

Kontakt: Thomas Reicher, Lst. für Angew. Softwaretechnik, Tel.: 089/289-18236, Email: reicher@in.tum.de