Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik
Applied Software Engineering

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FAQ zur Vorlesung

Einführung in die Informatik I

Wintersemester 2000/2001

Prof. Bernd Brügge, Ph.D.



Letzte Aktualisierung:   6. Dezember 2000


Folien zur Vorlesung
Frage/Problem Antwort
Die einzelnen Folien werden zu kurz präsentiert; die Zeit reicht nicht, um den gesamten Folientext abzuschreiben und auch noch dem Vortrag zu folgen!
[ 25.10.2000 ]
Der Umfang des abzudeckenden Lehrstoffs erlaubt es leider oft nicht, auf alle Folien in der gebotenen Ausführlichkeit einzugehen.
Eine (zugegebenermaßen nicht immer befriedigende) Lösung für dieses Problem ist, die Folien nicht Wort für Wort abzuschreiben, sondern sich die Folieninhalte stichpunktartig zu notieren. Das sollte als Merkhilfe ausreichend sein, bis der Foliensatz im WWW bereitgestellt wird (i.d.R. wenige Tage nach der Vorlesung).
Warum werden die Vorlesungsfolien nicht schon vor der Vorlesung im WWW bereitgestellt?
[ 25.10.2000 ]
Die Erstellung der Vorlesungsfolien ist oft erst kurz vor Vorlesungsbeginn abgeschlossen, da auch kurzfristig noch kleinere Änderungen (z.B. bei der Präsentationsreihenfolge einzelner Folien) stattfinden können. Eine frühzeitig veröffentlichte Vorabversion kann daher u.U. stark von der tatsächlich in der Vorlesung verwendeten Fassung der Folien abweichen.
Warum werden die Vorlesungsfolien nicht unmittelbar nach der Vorlesung im WWW bereitgestellt?
[ 25.10.2000 ]
Evtl. noch vorhandene kleinere Schwächen der Folien (Tippfehler, ungenaue Formulierungen, usw.) treten leider oft erst während der Vorlesung zutage. Die Folien werden deshalb nach der Vorlesung nochmals überarbeitet und korrigiert, was normalerweise in wenigen Tagen erledigt sein sollte. Für die direkte Nachbereitung der Vorlesung ist jedoch die eigene (stichpunktartige) Mitschrift unverzichtbar.
Ich habe Probleme mit dem Herunterladen (Download), Anzeigen und Drucken der Folien.
Was könnte die Ursache dafür sein?
[ Update: 13.11.2000 ]
Die ursprüngliche Fassung der ersten zwei Foliensätze war tatsächlich problematisch, was das Anzeigen/Ausdrucken anging. Diese Probleme waren zwar mit der zweiten Version weitestgehend gelöst; allerdings war eine sinnvolle Weiterverarbeitung (z.B. Verkleinern) aufgrund einiger fehlerhafter Einstellungen (aktivierte Verschlüsselung und druckerspezifische Kommandos) nur sehr eingeschränkt möglich. Die entsprechenden Dateien wurden inzwischen nochmals aktualisiert, um auch diese Schwierigkeiten (hoffentlich) zu beseitigen.
Falls sich die Dateien trotzdem nicht anzeigen/ausdrucken lassen, sollten Sie folgende Punkte überprüfen:
  • Wurden die Dateien vollständig heruntergeladen?

    Speziell unter MS Windows tritt gelegentlich die Situation ein, dass ein Dokument nicht komplett heruntergeladen wird (leider ohne entsprechenden Warnhinweis). Auch durch eine zeitweilige Überlastung des Web-Servers kann ein Download vorzeitig beendet werden.
    In diesem Fall empfiehlt es sich, das heruntergeladene Dokument zu speichern und die Dateigröße mit der entsprechenden Größenangabe auf der WWW-Seite zu vergleichen. Falls die beiden Werte nicht übereinstimmen, sollten Sie den Download wiederholen.

  • Wurden die Dateien im richtigen Format heruntergeladen?

    WWW-Browser bieten i.d.R. die Möglichkeit, Dateien in unterschiedlichen Formaten (Text oder Binärdaten) herunterzuladen/abzuspeichern. Werden Binädaten als Text behandelt, versucht der Browser, die Daten in eine darstellbare Textform zu übersetzen, d.h. die Daten werden dabei verändert. Eine anschließende sinnvolle Weiterverarbeitung dieser Daten ist normalerweise nicht mehr möglich.
    Die Folien-Dateien enthalten Binärdaten. Achten Sie deshalb darauf, dass die Dateiinhalte als Binärdaten gespeichert werden. Auch hier liefert ein Vergleich der Dateigröße oft einen guten Anhaltspunkt.

Welche Programme brauche ich zum Anzeigen und/oder Drucken der Folien zur Vorlesung bzw. zur Zentralübung sowie der Übungsaufgaben und Lösungsvorschläge?
[ 21.11.2000 ]
Zum Darstellen und Drucken von PDF-Dateien (PDF = Portable Document Format) gibt es kostenlos den Acrobat Reader von Adobe. Dieses Programm ist für die meisten gängigen Betriebssysteme erhältlich.

PS-Dateien (PS = PostScript) sind in erster Linie Druckvorlagen (PostScript ist eine spezielle Programmiersprache zur Druckersteuerung). Um diese Dateien auch auf Druckern ausgeben zu können, die nicht PostScript-fähig sind, existieren Programme zur Aufbereitung der PostScript-Befehle für verschiedene Drucker. Eins der am weitesten verbreiteten Programme zu diesem Zweck ist GhostScript, das ebenfalls kostenlos für eine Vielzahl von Systemen erhältlich ist.
Für Betriebssysteme mit graphischer Oberfläche gibt es i.d.R. auch Hilfsprogramme, um PostScript-Dokumente auf dem Bildschirm darzustellen.

  MS Windows 9x/NT MacOS Unix/Linux
GhostScript GhostScript 6.01 MacGhostView 1.8.6
Zeichensätze
GhostScript 6.01
Zeichensätze
Viewer GSView 3.4 GV 3.5.8

Die PS-Dateien zur Vorlesung sind mit Gzip komprimiert, um die Dateigrößen und damit auch die Download-Zeiten zu reduzieren.
Unter Unix/Linux können diese Dateien je nach System mit unzip bzw. gunzip dekomprimiert werden. Unter MS Windows ist dafür z.B. das ShareWare-Programm WinZip geeignet (kostenlose 30-Tage-Testversion). MacOS-Benutzer können das kostenlose Hilfsprogramm StuffIt Expander zur Dekomprimierung verwenden.


Java
Frage/Problem Antwort
Ich habe noch nie mit Java programmiert und verstehe die Programme nicht, die für die Übungsaufgaben bereitgestellt werden.
Was soll ich tun?
[ 21.11.2000 ]
Einfache Antwort: gar nichts. :)

Vorgegebene Klassen bzw. Programmteile dienen als Umgebung für die von Ihnen zu erstellenden Klassen. Details, wie diese Programmteile aufgebaut sind und wie sie arbeiten, müssen Sie im Moment noch nicht kennen, geschweige denn verstehen. Insbesondere brauchen Sie sich noch kein Java-Lehrbuch zuzulegen.

Konzentrieren Sie sich zunächst darauf, die in den Aufgaben verlangten Arbeiten durchzuführen. Versuchen Sie, sich die verwendeten Sprachkonstrukte (z.B. Klassendefinition mit class oder Konstruktoraufruf mit new) einzuprägen und zu verstehen, welche Konzepte (z.B. Konstruktion von Termen, Instanzierung von Objekten, Methodendefinition vs. Methodenaufruf) dadurch realisiert werden können.
Die Erstellung kompletter Java-Anwendungen werden Sie in den nächsten Wochen Schritt für Schritt erlernen.

Tipp: Der regelmäßige Besuch der Zentralübung ist speziell für Programmier-Unerfahrene zu empfehlen, da dort die für die Bearbeitung der Übungsaufgaben wesentlichen Elemente von Java vorgestellt werden.

Warum werden die Programmtexte nicht mehr zur Verfügung gestellt?
[ 6.12.2000 ]
Die Bereitstellung der Programmtexte hat zu einiger Verwirrung und Besorgnis bei den Studenten geführt (siehe vorige Frage). Um diese (eigentlich unbegründeten) Ängste nicht weiter zu verstärken, wird auf die Veröffentlichung der Programmtexte vorerst verzichtet.
Ich habe Probleme bei der Verwendung vorgegebener Klassendateien. Solange ich die Dateien selbst übersetzen konnte, hat alles funktioniert.
Woran könnte das liegen?
[ 6.12.2000 ]

Bei Problemen mit den bereitgestellten .class-Dateien sollte zunächst überprüft werden, ob die Klassen korrekt heruntergeladen bzw. kopiert wurden:
Viele Web-Browser und FTP-Programme sind leider so konfiguriert, dass sie Java-Klassendateien fälschlicherweise als Textdateien behandeln, d.h. sie bereiten den Dateiinhalt für die Darstellung als Text auf, anstatt sie unverändert abzuspeichern. Die so veränderten Daten entsprechen dann nicht mehr den ursprünglichen Klassendateien. Praktisch alle zum Datei-Download einsetzbaren Programme bieten aber entsprechende Einstellmöglichkeiten, um das unveränderte Abspeichern von Dateien zu erzwingen.

Eine weitere Problemursache kann die Verwendung einer nicht standard-konformen java-Implementierung sein: Professionelle Entwicklungsumgebungen wie z.B. JBuilder setzen oft eine eigene java-Implementierung zur Programmausführung ein. Treten beim Übersetzen bzw. Ausführen von Programmen in einer solchen Entwicklungsumgebung Probleme auf, empfiehlt es sich, die Klassen auf dem selben Rechner auch einmal mit dem Sun JDK zu testen.


Sonstiges
Frage/Problem Antwort
Was bedeutet eigentlich FAQ?
[ 25.10.2000 ]
FAQ ist die Abkürzung für "Frequently Asked Questions".
Üblicherweise werden in einem FAQ häufig geäußerte Fragen, Probleme und Kritikpunkte zu einem Thema mit den entsprechenden Antworten zusammengefasst.


Clemens Harlfinger - 2000-10-25, 2001-01-30