Chair for Applied Software Engineering Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik

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Hauptseminar E-Learning und Interaktive Lehre 05/06

Typ: Hauptseminar
Semesterwochenstunden: 2+0

Hauptseminar "E-Learning und Interaktive Lehre"

Zusammenfassung

Die ersten "Vorlesungen" an Universitäten vor vielen Jahrzehnten waren genau das, was der Name sagt: ein Dozent hat aus einem Buch vorgelesen. Inzwischen ist unsere Gesellschaft und die Technik etwas fortgeschrittener. Dennoch hält sich die traditionelle Form der Vorlesung, in der sich die Vermittlung von Wissen hautpsächlich darauf beschränkt, dass ein Dozent vielen passiven Zuhörern etwas erzählt, nach wie vor hartnäckig,

In diesem Hauptseminar betrachten wir verschiedene alternative Ansätze, um Lernen auf Hochschulniveau zu ermöglichen und zu unterstützen. Wir behandeln aktuelle Richtungen des E-Learning wie CBT, Videoübertragung, besprechen neue interaktive Lehrformen und die Verknüpfung dieser Ansätze mit traditionellen Vorlesungen (Blended Learning).

Organisatorisches

  • Ort und Zeit: Donnerstags, 15:00 (s.t.) bis 16:00, Raum 01.07.014. Termine siehe Themenliste.
  • Teilnahmebestätigung aller angemeldeten Studenten per Mail an Michael Nagel ( nagel@in.tum.de ) bis zum 28.04.
  • Vorbesprechung:
    • Dienstag, 24. Januar 2006
      14:00 Uhr
    • Seminarraum 01.07.14

Wochen-Themen

  • 18.05. Was ist E-Learning? (Matthias Häring)
    Hinter dem Begriff ?E-Learning? verbirgt sich eine große Vielfalt an Lern- und Lehrmethoden. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über das weite Feld und nimmt eine Klassifizierung nach den Kriterien Synchronizität, räumliche Verteilung, Kollaboration und Interaktivität vor.

  • 25.05. Feiertag: Christi Himmelfahrt

  • 01.06. Computer-based Training (Gabor Gönczöl)
    Die frühesten Formen von E-Learning waren einfache passive CBT-Anwendungen (Computer-based Training). Heute sind CBT-Systeme weit verbreitet und werden auch in der Industrie eingesetzt. Dieser Vortrag befasst sich mit der Geschichte von CBT, aktuellen Anwendungen von passivem CBT und ihren Einsatzgebieten und nimmt eine Einschätzung von Vor- und Nachteilen dieser Lernform für das Lernen und Lehren an Hochschulen vor.

  • 08.06. Lernplattformen (Lars Goldammer)
    Mit der zunehmenden Verbreitung von E-Learning wurden Softwaresysteme entwickelt, die verschiedene Aspekte des Lehrens und Lernens mehr oder weniger integriert unterstützen sollten. Beispiele hierfür sind die Plattformen CLIX und Targeteam, die auch an der TU München eingesetzt werden. Dieser Vortrag stellt verschiedene Lernplattformen vor, zeigt, welche E-Learning-Aspekte im einzelnen derzeit unterstützt werden und welche geplant sind, und informiert über die Verbreitung und prominente Anwender.

  • 15.06. Feiertag: Fronleichnam

  • 22.06. Verteilte Lehre (Christoph Mair)
    Der zweite Klassiker des E-Learning neben CBT ist Verteilte Lehre. Hier werden Lehrveranstaltungen verschiedenster Art in Echtzeit an weitere Standorte übertragen. Mitunter wird dabei auch ein Rückkanal eingerichtet, mit dessen Hilfe die Teilnehmer, die nicht vor Ort sind, mit dem Dozenten in Verbindung treten können. Dieser Vortrag betrachtet die verschiedenen Technologien, die zur Realisierung von Verteilter Lehre eingesetzt werden, sowohl für die Übertragung, als auch für den Rückkanal, und gibt einen Überblick über verschiedene Projekte, die diese Technik einsetzen. Auch hier werden Vor- und Nachteile für das Lernen und Lehren an Hochschulen dargelegt.

  • 29.06. Interaktives Lernen (Nataliya Starchenko)
    In der Pädagogik und Didaktik ist seit längerem bekannt, dass die traditionelle Art der Wissensvermittlung, die Einbahnstraße vom Dozenten vom Studenten, weniger effektiv ist als Lernformen, die den Studenten aktiv mit einbeziehen. Ein bekannteres Beispiel ist das WIL-MA-Projekt der Universität Mannheim. Dieser Vortrag zeigt E-Learning-Formen, die vom Studenten eine aktive Mitarbeit beim Lernen verlangen. Die Unterstützung von Zusammenarbeit unter Studenten bleibt hierbei ausgenommen.

  • 06.07. Computer-supported Collaborative Learning (Maria Lötsch)
    Der Begriff Computer-supported Collaborative Learning (CSCL) bezeichnet eine vergleichsweise junge Forschungsrichtung, die sich damit befasst, wie mit Hilfe von Rechnern gemeinsames Lernen unterstützt werden kann. Dieser Vortrag beschreibt kurz die pädagogischen Grundlagen des gemeinsamen Lernens, stellt verschiedene CSCL-Projekte vor und bewertet ihre Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile für die Lehre an Hochschulen.

  • 13.07. Blended Learning (Tanja Zhartovska)
    Mit dem Begriff Blended Learning werden Kurse und Lehrveranstaltungen bezeichnet, die mit verschiedenenen Lernformen aus der traditionellen Methodik und dem E-Learning gleichzeitig arbeiten. Dieser Vortrag definiert den Begriff Blended Learning näher, stellt Beispiele vor und untersucht die Anwendbarkeit dieses Konzepts auf die Lehre an Hochschulen.

  • 20.07. Skill Coaching (Julien Roche)
    Skill Coaching bezeichnet das Erlernen spezifischer Fähigkeiten mit Unterstützung durch technische Hilfsmittel. Ein Beispiel hierfür ist der am Lehrstuhl Brügge entwickelte Personal Yoga Instructor (PYI), der Yoga-Schüler beim Erlernen der korrekten Körperhaltung für verschiedene Übungen unterstützt. Dieser Vortrag zeigt Beispiele für Skill Coaching und gibt einen Ausblick für Anwendungen in der Lehre an Hochschulen.

  • 27.07. E-Learning in der Sprachenlehre (Julia Habel)
    Der Vortrag soll die bisher vorgestellten Möglichkeiten des E-Learnings anhand eines konkreten Beispiels - dem Englisch-Lernen - zusammenbringen. Hierbei sollen die verschiedene Modelle und Konzepte vorgestellt und diskutiert werden. Welche Vorteile ergeben sich für das Sprachenlernen aus didaktischer Sicht?

Betreuer

Professor:
bruegge.gif Prof. Bernd Brügge, Ph.D.
Kontakt:
Michael Nagel, nagel@in.tum.de

-- MichaelNagel - 12 May 2006

 

Lehrstuhl: ELearningSoSe2006 .
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r7 - 12 May 2006 - 16:37:24 - MichaelNagel
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